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Bürstner-Dümo Cycling

37. Erzgebirgsrundfahrt

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Am Sonntag bestritt das BL Team Bürstner-Dümo Cycling das wohl
schwerste Bundesligarennen der Saison: Die Erzgebirgsrundfahrt mit Start in
Einsiedel. Das hieß für Patrick und mich als Lokalmatadoren eine Anreise mit
dem Rad, da uns 160 Kilometer und 3500 Höhenmeter einfach nicht reichen. Die
Voraussetzungen konnten besser nicht sein: Strahlender Sonnenschein, 25 °C und
80 km Abfahrten ;)

Der Schlachtplan für die sechs Wagemutigen (Jonas, Marek,
Jonathan, Sven, Patrick und ich) war schnell erstellt: „Irgendwie Überleben“.
Ich persönlich wollte in meiner sechsten Teilnahme endlich einmal unter die Top
30. Dem obligatorischen Anfangsgemetzel zur und nach der ersten  Bergwertung des Tages in Waldkirchen fielen
gleich 40 Fahrer zum Opfer. Mit dabei waren leider auch Marek und Jonathan. Der
Rest kämpfte sich auf dem ständigen Auf und Ab mit dem Hauptfeld durch das
wunderschöne Erzgebirge.  

Am Scharfrichter des Rennens nach 115km, der Bernsbacher
„Himmelsleiter“ fiel auch an diesem Tag die Entscheidung. Auch in meiner
sechsten Teilnahme brachte mich dieser eine Kilometer mit 20 % Steigung zur
Verzweiflung und ich fragte mich ein weiteres Mal wieso die Bernsbacher einen
asphaltierten Abfahrtsskihang mitten in ihrem Ort haben. Um euch einen Einblick
zu geben schildere ich euch eine Szene in der Mitte des Anstieges: Ein Betreuer
wollte mir eine Flasche reichen und verpasste mich. Ich rief ihn im
Vorbeifahren zu. Was machte er? Er lief einfach zu Fuß an mir vorbei, stellte
sich 10 m weiter oben hin und reichte mir ein zweites Mal die Flasche.
Deprimierend.

In dem vollkommen zersprengten Feld fanden sich Sven und ich
im zweiten Teil und Jonas und Patrick im dritten Teil wieder. So konnten wir 4
tatsächlich „überleben“. Für uns als Team in der ersten Bundesligasaison fällt
das Fazit daher positiv aus. Mein persönliches Ziel habe ich leider nicht
erreicht und bin daher mit der eigenen Leistung nicht ganz zufrieden. Dann muss
es wohl nächstes Jahr der siebte Anlauf richten. Und dann hoffentlich wieder
mit der tollen Unterstützung durch unseren Teamchef, Mechaniker, Betreuer und
vielen anderen Freunden und Verwandten überall an der Strecke.   

 

24.05.2016 / CK

Wittenberger Altstadtrennen 9. Generali- Cup

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Es ist jedes Jahr ein Highlight in Wittenberg mit den Profis am Start zu stehen. Das Rennen begann schnell und es gab immer wieder Gruppen die eine Flucht nach vorn versuchten. Erst 9 Runden vor Schluss konnten sich 12 Fahrer vom Feld absetzten. Jedoch zerfiel die Gruppe, als Philipp Zwingenberger vom Team Heizomat zwei Runden vor Schluss erneut das Tempo verschärfte. Nur Paul Voss Team Argon 18 und Simon Geschke Team Giant Alpecin konnten folgen. Dahinter bildete sich eine 7 Mann Gruppe gefolgt vom Hauptfeld. Am Ende machen die drei das Rennen unter sich aus. Simon gewann vor Voss und Zwingenberger. Für mich hat es noch für einen 10. Platz gereicht.

Wieder einmal vielen Dank an Uwe Raab der dieses schöne Rennen jedes Jahr möglich macht, denn es ist immer wieder ein Erlebnis! Sport Frei Vor dem Rennen gab es noch ein Gruppenbild mit dem späteren Sieger. Wir hatten halt den richtigen Riecher

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08.05.2016 / SD
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Licht und Schatten in Göttingen und Cadolzburg

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Manuel und Patrick mit ihren Eindrücken vom Rennwochenende im GCC und beim ersten Saisonhöhepunkt in der Bundesliga.

Manuel.....

Die Tour d'Energie in Göttingen eröffnet die diesjährige Rennserie. Für uns steht die Teilnahme an der längsten Distanz von 100 km auf dem Plan. Hochmotiviert und voller Vorfreude treffen wir am Samstagabend am Standort unseres Bürstner Argos Wohnmobil ein. Obwohl neue Mitglieder im Team sind und alt-bekannte fehlen sitzen die Handgriffe und alle arbeiten an einem erfolgreichen abschneiden in Göttingen.

Das Rennen startet pünktlich am Sonntag um 10:45 Uhr auf dem Platz vor der Sparkassen-Arena für uns. Dick eingepackt machen wir uns bei einstelligen Graden Richtung Hohen Hagen, die höchste Erhebung des Rennens und zumeist Schafrichter des Rennens. Bis dorthin verläuft das Rennen eher ruhig und alle Attacken neutralisieren sich durch verschiedenste Fahrer und Teams. Lediglich Dauerbrenner Jonas Leefmann vom Team Drinkuth-Multipower schafft es immer wieder vom Feld abzusetzen (ab Kilometermeter 0!!!). Am Hohen Hagen ziehen dann verschiedenste Fahrer das Tempo an und es bildet sich eine 8-köpfige Spitzengruppe, in der sich Marek, Manuel und Julian befinden. Diese Gruppe hat nicht lange Bestand und der spätere Solosieger Christian Müller kann sich schnell alleine absetzen. Um den zweite Platz zu sichern, aktivierte ich die letzten Kräfte und versuchte als Solist das Ziel zu erreichen. Im Sprint der weiteren Spitzengruppe können Marek und Julian die weiteren Plätze belegen. Somit war der Grundstein für den Sieg der Teamwertung in Göttingen und die Vorfreude auf Frankfurt gelegt. Ein unerwartet starkes Rennen fuhr unsere Bianca, sie holte sich den Tagessieg und somit das erste Gelbe in 2016. Glückwunsch..

Patrick .....

Letztes Wochenende stand für unser Team mit dem Auftaktrennen der Bundesliga in Cadolzburg die erste große Prüfung auf dem Programm. Der erste Schock erreichte uns schon vor dem Rennen: Christopher konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht starten. Da er sich in den letzten Rennen in einer ausgezeichneten Form befand, tat dieser Verlust besonders weh. Das ganze Team wünscht gute Besserung.

Nachdem alle Vorbereitung abgeschlossen waren und wir vom Chef noch ein paar motivierende Sätze zu hören bekommen hatten, rollten wir zum Start. Bei allen Fahrern war ein gewisser Respekt vor dieser Aufgabe zu spüren, dennoch war es das Ziel einen Mann unter die ersten 10 zu bringen. Die erste Hälfte des Rennens lief auch wie erwartet. Das Fahrerfeld war nervös, jeder musste sich erst mal orientieren und vom Tempo her war es ein gesunder Wechsel zwischen Radfahren am Limit und kleinen Pausen, in denen sich alle verpflegen konnten. Bei so einem taktischen Rennen war das Fahren in guter Position essentiell. Ein Punkt den wir als junges Team nicht immer alle umsetzen konnten. Somit wurden wir immer wieder Opfer von Löchern im Feld, die wir selbstständig schließen mussten. Was uns aber immer wieder gelang. Doch 3 Runden vor Schluss geschah etwas womit wir alle nicht gerechnet haben. Schnee! Es fing an mit schneien, es wurde kälter und kälter und innerhalb von Minuten war man von oben bis unten komplett durchweicht bei knapp über 0°. Bremsen ist zu einer Wissenschaft geworden und korrektes schalten mit Händen die man nicht mehr gespürt hat, war nicht mehr möglich. In meinen beinahe 10 Jahren in denen ich Radrennen fahre, hat es die Kälte und Nässe wohl zu einen der schwersten Rennen überhaupt gemacht. Sven musste in der vorletzten Runde das Rennen völlig entkräftet und durchgefroren aufgeben, das restliche Team tat es ihm gleich. Jeder hatte mehr mit der Kälte zu tun, als sich darauf zu konzentrieren gerade aus zu fahren. Dadurch wurde das Feld letztenendes stark selektiert. Lediglich Christian der noch in einer guter Position war, fuhr das Rennen zu Ende, wurde aber durch einen Sturz auf den letzten 3km aufgehalten und konnte leider nicht vorn hineinfahren. Am Ende war das Ziel also leider nicht erreicht, aber jeder hat sein bestes gegeben und auch gelitten. Danke nochmal an Frank und Jens für die Vor - und Nachbereitung. Besonders der schon vorgewärmte Bus nach dem Rennen war sehr wichtig.

Nun heißt es sich zu erholen und die gewonnenen Erfahrungen beim nächsten Rennen umzusetzen.

 

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26.04.2016 / Team
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Jetzt geht es los. Start in der BL und im GCC

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Die ersten Frühjahrsrennen in den Beinen, tausende Trainingskilometer im Winter dazu. Beim Team Bürstner-Dümo Cycling läuft der Saisonstart auf Hochtouren. Während es für die Elitefahrer am kommenden Wochenende beim ersten Bundesligarennen in Cadolzburg richtig ernst wird, steht am Sonntag ein weiteres Highlight für die Jedermänner an: Der Auftakt des German-Cycling-Cup in Göttingen.

Wieder werden hunderte Radsportler erwartungsvoll in das erste Event der größten Rennserie für Jedermann gehen. Viele von Ihnen mit Spaß am Radsport, viele ambitioniert mit dem Ziel, es sich und anderen wieder zu beweisen.

Die Jedermann-Fahrer im schicken Bürstnertrikot müssen am Sonntag niemandem etwas beweisen. Sechs mal in Folge konnte das Team bereits den Gesamtsieger stellen. Dennoch steht unser Team wieder am Start. Auch wenn das Ziel in diesem Jahr vielleicht nicht Gesamtsieg der Serie heißt, so gibt es dennoch viele attraktive und sportlich anspruchsvolle Rennen zu bestreiten. Die Männer um Kapitän Karsten Bombach werden wohl trotzdem keine gemütlichen Ausfahrten erleben.
Die Rennfahrer treibt es nach vorn im Feld. Das zu schaffen ist schwer genug im German Cycling Cup und wenn es zum Podium oder gar zum Rennsieg reicht wäre das ein tolles Ergebnis. Eins ist auf jeden Fall sicher: das Bürstner-Logo wird auch in dieser Saison wieder stark im Fokus stehen.
Mit dabei ist natürlich der Argos 747, welcher den Rennfahrern ein hervorragende
Rennlogistik sowie eine entspannte Vor- und Nachbereitung bietet.

Na denn. Auf geht's. Wir drücken die Daumen.

 

23.04.2016 / Team

Rund um Düren 2016

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FN

 

Die Vorfreude und Anspannung auf das erste Rennen mit unserem gesamten Bundesliga-Team war sehr hoch.

Leider fielen krankheitsbedingt mit Jonas und Sven 2 unserer Fahrer kurzfristig aus.

Als wir das international sehr stark besetzte Fahrerfeld gesehen haben, war uns klar, wir mussten ums Überleben kämpfen. Während der Neutralisation, welche einen kleinen Anstieg beinhaltete, habe ich mir schon kurz überlegt umzudrehen, denn die 400 W standen dort nicht nur 20 Sekunden auf dem Tacho. Als ich aber sah, dass ich nicht der einzige gewesen bin, der schon kräftig am keuchen war und neben mir auf den Tachos über 190 iger Herzfrequenzen erblickte, wurde ich wieder etwas zuversichtlicher.

Die erste Eifelrunde fuhr ich am Limit und nach den ersten 2 Bergen, war das Fahrerfeld auf ca. Die Hälfte geschrumpft.Die 2. Eifelrunde waren die 30 härtesten Kilometer seit dem ich auf dem Rad fuhr. Trotz Schwindel und Übelkeit rettete ich mich über die Kuppe und verpflegte mich erstmal gründlich Dank der Verpflegung von Jens und Frank.

Am letzten Berg klafften große Lücken im Hauptfeld und schließlich schaffte es eine 8- köpfige Spitzengruppe zwischenzeitlich 2 min herauszufahren. Im Hauptfeld übernahm Kuota Lotto die Nachführarbeit und stellte die Ausreißer auf dem letzten Kilometer. Einzig Jan Brockhoff von Leopard Trek könnte einen 10m Vorsprung über die Ziellinie retten. Christian und ich versuchten von Krämpfen geplagt am Ende nochmal das Beste herauszuholen und schafften es unter die Top30.

Alles in allem waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Leider ist Patrick mit defekt ausgestiegen, Jonathan und Sascha arbeiten noch an ihrer Form.

Jetzt freuen wir uns auf das erste Bundesligarennen nächsten Sonntag in Cadolzburg, wo wir mit voller Mannschaftsstärke starten werden.

 

Im C-Klasse Rennen fuhr Manuel einen hervorragenden 3. Platz nach 20 km Solofahrt ein.

Julian wurde stärker 14.

18.04.2016 / CH
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Frühjahrspreis in Berlin Wannsee

 

Am Sonntag den 03.April um 11:45 Uhr fiel der Startschuss in Berlin-Wannsee. Es galt 13 Runden a 7,6 km bei sonnigen 21 Grad zu bewältigen. Von Beginn an wurde ein hohes Tempo angeschlagen und an der einzigen richtigen Steigung auf der Runde wurde immer wieder attackiert. Es versuchten in jeder Runde kleine Gruppen die eine Flucht nach vorn in der wir immer vertreten waren. Aber erst in der letzten Runde konnten sich zwei Fahrer absetzten, die knapp den Sieg unter sich ausgemacht haben. Glücklicher Sieger wurde am Ende Mathias Wiele vom Team Ur-Krostitzer Giant.

Unser Team konnte bei diesem Rennen wieder wichtige Rennkilometer sammeln und noch besser zusammenwachsen. Es stehen nur noch wenige Radrennen vor dem ersten Bundesliga Rennen in diesem Jahr vor uns.

Bis zum nächsten Rennen.

Team Bürstner Dümo Cycling

11.04.2016 / NEFF Marketing
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